Timmendorfer Strand, 10.02.2012
Panke Sprachreisen veranstaltet erstmals im Sommer 2012 das Adventure Sprachcamp in Corfe Castle, Südengland. Das Adventure Sprachcamp bietet Abenteuerferien und Englischlernen in einem.
Das Sprachcamp wird als All-inclusive-Reise angeboten und enthält neben der Anreise, Verpflegung und Unterkunft auch alle Aktivitäten sowie den Englisch Sprachunterricht. Das Abenteuer Sprachcamp richtet sich an Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren und wird in den Sommerferien veranstaltet. Die Sprachschüler werden während Ihrer gesamten Sprachreise von ausgebildeten deutschen Betreuern begleitet.
Die Anreise erfolgt wahlweise mit Bus oder Flugzeug. Die Unterbringung erfolgt in typisch englischen Cottages aus dem 18. Jahrhundert. Die Verpflegung schließt Frühstück, Mittag und Abendessen ein.
Im Reisepreis sind 40 Unterrichtsstunden Englischunterricht enthalten, der von qualifizierten Sprachlehrern durchgeführt wird.
Zu den Freizeitaktivitäten der Sprachreise gehören: Orientierungslauf, Bogenschießen, Pioneering, Survivaltraining, Kanu fahren, Floß bauen, Kletterwand, Abseilen, Drachenbootrennen, Hochseilgarten und Fallschirmlandesimulator.
Markus Panke, Geschäftsführer von Panke Sprachreisen sagte dazu: „Wir freuen uns, neben unseren beliebten Sprachreiseangeboten nach Bournemouth und Portsmouth, nun auch eine besondere Erlebnis-Sprachreise mit viel Action in Corfe Castle anbieten zu können.”
Des Weiteren sind auch Ausflüge nach London, Bournemouth, Durdle Door, Lulworth Cove, Stonehenge, Salisbury, Corfe Castle und Swanage in den Leistungen enthalten.
Am Abend gibt es zudem Veranstaltungen wie Disko, Cinema, Lagerfeuerabende, Nachtwanderung, Fußballturniere und Murder Mystery Abende.
Panke Sprachreisen veranstaltet seit 1983 Sprach-, Klassen und Erlebnisreisen nach Südengland für Schüler und Erwachsene. Die vollständig organisierten Sprachreisen nach Bournemouth, Portsmouth und Corfe Castle finden in eigenen und zur Sommerferienzeit auch in angemieteten Schulgebäuden statt. Alle Englisch-Sprachlehrer sind Muttersprachler und mindestens CELTA (Certificate in teaching English to speakers of other languages) qualifiziert. Die Unterbringung der Sprachschüler erfolgt je nach Reisewahl bei ausgewählten Gastgebern oder in Schulunterkünften. Das Motto von Panke Sprachreisen lautet “Lernen mit Fun”.
Panke Sprachreisen GmbH
Markus Hohenwald
Wilhelmstraße 4
23669 Timmendorfer Strand
Tel: 04503 / 89831-11
info@panke-sprachreisen.de
www.panke-sprachreisen.de
Hier eine kleine Sammlung begeisterter Facebook-Posts über Panke Sprachreisen:
Sören Schwabbauer
Ich fand alles war perfekt. war auch jemand im Bus 10-1-1?
19. September um 17:22
Franzi Dofka
ich fand die 2 wochen klasse, obwohl das wetter manchmal nich’ wirklich mitgespielt hat ( -> London ^^) spaß pur mit meinen Leuts! ich liebe euch ♥
12. September um 21:33
Marina De Lutiis
vollllllllllllllllllllllllllllllllll coole Ferien in Bournemouth
11. September um 18:09
Thilo Müller-Fahlbusch
geile 2 wochen..
auch die gasteltern waren echt hamma..und man hat coole leute kennengelernt..
also nochmal danke
09. September um 19:35
Nele Kahl
Danke fuer die letzten zwei ferien wochen fuer michich fand es sehr toll
nur weiter zu empfehlen
was ich nicht so toll fand war der unterricht
da hab ich nicht so viel gelernt mehr in der gastfamilie
weil unsere leherin in der ersten woche konnte sich nicht SO gut durchsetzten
trotzdem dankeschoen und bis nächstes jahr ♥
07. September um 17:05
Laura Wollschläger
DANKE für die letzten 2 Wochen mit euchEs war eine super tolle Zeit mit euch allen.Wir sind am ende wie eine große Familie zusammen gewachsen da wir uns alle super verstanden haben und am Ende keiner sich verabschieden wollte
Die Gastfamilie war ganz in Ordnung für die Englischen Verhältnisse nur die Zimmer etwas klein.Der Unterricht hat einen unterhalten und die Ausflüge waren super.Der Partybus 9-2-2 war der geilste Bus von allen! Und wir hatten die aller besten Leader Ina & Juliana
♥ Ich würde es auch auf jedenfall weiter empfehlen da man einfach neue Leute kennenlernt und in einer anderen Umgebung ist!
06. September um 09:08
Lucas Fiedler
Ich möchte mich gerne für diese 2 unvergesslichen Wochen in Bournemouth bedanken.
Wir hatten eine sehr nette und hilfsbereite Gastfamilie. Mit dem Rollstuhl bin ich überall zurecht gekommen… war einfach super organisiert.
Wir hatten die besten 2 Leader die es gibt… Wir hatten den tollsten Bus (Partybus 9-2-2) mit der besten Stimmung. Es war einfach nur geil mit euch.)
06. September um 00:00
Joana Wieser
Die letzten 2 Wochen waren einfach genial:) Viele nette Leute kennen gelernt…vieles gesehen und erlebt. Wir hatten den tollsten Bus (Partybus 9-2-2) es war so toll mit euch. Und ein großes Lob an die besten Leader Ina & Juliana…ihr wart echt super:)♥
Im Großen und Ganzen war es eine wunderschöne Zeit…
Auf jeden Fall zum weiter empfehlen:)
05. September um 23:32
Larissa Holtz
es waren 2 unvergässliche wochen in england. man hat viele neue freunde gefunden. die gastfamilie war sehr net. die schule/ der unterricht war auch in ordnung, man hätte vill. mehr praxis machen können. die ausflüge waren super klasse. ich hatte die allerbesten/geilsten leader ( Ina Maria und Juliana Abi Ramia Koza) haben ihre sache richtig gut gemachtich würde die sprachreise jedem weiter empfehlen.
05. September um 23:03
Shari Hanke
Es waren super 2 Wochen. Die Leute waren der hamma und der Rest war auch echt klasse. Partybus 9-2-2 mit den besten Leuten und den besten Leadern Ina und JulianaIch würde es auf jeden Fall weiter empfehlen und noch einmal wieder dorthin fahren. Ein großes Lob! Der Unterricht war auch abwechslungsreich und cool.
Nur die Guides waren ein bisschen seltsam. Yeaahhh
05. September um 17:28
Julia Julchen
War (end)- gail da…man trifft echt super leute;)) und die ausflüge..große klasse;)) es waren wunderschöne 2 wochen!! enmpfehle euch nur dahin zu gehen!!:)
05. September um 10:43
Sar Ah
Also ich fand die 4 wochen endsgail, die gastfamilie war toll, unsere leader waren super nett und die ausflüge waren auch gut… Dankeeschöön ♥ ♥ ♥
03. September um 18:54
Ali Saleh
Ich fand des sau geil alles ist sau geil ausflüge die freunde die man da findet (schwerer Abschied) und Alles einfach kann ich nur empfehlen!!!
Auch so ein Highligth vom ganzen Cavendish Club ♥ ♥ follow the Leader!
03. September um 15:22
Henriette Bayer
es waren 2 hammer geile wochen mit dem “deutschen party 9-2-2″ und den besten leader Juliana Abi Ramia Koza und Ina Maria!)♥
02. September um 21:15
Leonora Bitici
Ich bin heute von der Reise wiedergekommen und es war der absolute HammerIch kann Panke Sprachreisen nur empfehlen und hab mir vorgenommen da nächstes Jahr höchst wahrscheinlich erneut hinzufahren. Man findet sehr schnell viele neue Freunde und alle sind sehr nett zu einem, Freunde, Betreuer und die Gastfamilien. Und auch die Schule ist voll in Ordnung man lernt sehr viel und hat noch Spaß dabei
Ich möcht mich recht herzlich an der Organisation bedanken dafür das sie mir 2 schöne Wochen in England ermöglicht haben. ♥
02. September um 13:52
Diana Kloos
diie 2 wochen waren soo geiil..!! ich wünsche allen die noch fahren viiieel spaß..!! es lohnt sich wiirklich..!! weiß gar nicht wieso ich am anfang soo angst hatte..ES IST EINFACH TOLL
30. August um 11:53
Laura Krengel
es war ein übelstgeiler Urlaub- hab super neue Leute kennengelernt ♥ nur in London sollte mann mehr zeit haben!
29. August um 16:49
Christina Peitz
hallo liebes panke team, unser sohn ist super begeistert und er fand es “sehr geil” in england. Die Gastmutter war sehr liebevoll und nett, die jungs fanden es super schön dort. vielen lieben dank für die tolle zeit und die vielen ausflüge. london war der knaller! nächstes jahr wohl gerne wieder – aber nur zu gleichen gastmutter) liebe grüße familie peitz
26. August um 14:51
Timon Hauer
war in portsmouth und finde es echt super werde da nächstest jahr wieder hingehen
26. August um 14:51
Giulia Al
Liebes panke Team!
Die 7-1-2 Reise nach bournemouth war absoluter Hammer !! Innerhalb von 2 wochen findet man viele super liebe neue Freunde , lernt England kennen ( insbesondere PIRMARK ;D) und hat ( wie es bei mir / uns so war ) die beste gastfamilie überhaupt) vielen lieben dank an das ganze Team die dieses tolle preisleistungsverhältnis möglich machen
PS: an alle die sich unsicher sind ob sie buchen sollen oder nicht … Ich kanns euch nur empfehlen und ich hoffe das euch mein Kommentar oder Rückmeldung vl etwas bei eurer Entscheidung geholfen hat !
Ich würde mich freuen wenn ich nächstes Jahr wieder fahren könnte
Lg giulia
25. August um 09:46 via Handy
Isabelle Ihringer
Wenn ich hier alle so schwärmen höre vermisse ich meine Zeit in Engaland unheimlich. 2 Jahre ist es her & es war eine sehr gute Erfahrung die ich niemals missen möchte. Innerhalb von 2 Wochen so eine einschneidende Erfahrung zu machen, auf eigenen Beinen zu stehen und niemanden zu kennen ist TOP. Alleine nach Bournmouth gefahren und mit vielen neuen Leuten und Freunden ging es wieder heim. Herzli…
Mehr anzeigen
20. August um 22:48
Lilo Wahrer
Die zwölf tage in england waren echt klasse! wir hatten viel spaß und ich habe eine menge dazu gelernt!
20. August um 21:57
Didi Koc
ohh die 2 wochen waren voll geil
18. August um 23:54
Giulia Al
bin grad in england is einfach nur geil alle voll lieb und ich uerde neachstes jahr gerne wieder fahren))
15. August um 12:34
Der Sprachreise Blog von Panke Sprachreisen ist gestartet!
Hier werden die aktuellsten Infos, Neuigkeiten und Ankündigungen der Panke Sprachreisen GmbH kommuniziert.
Gleichzeitig werden hier im Blog die neuesten Sprachreiseberichte von Sprachschülern und Sprachschülerinnen gepostet. Wir freuen uns auf besondere Erlebnisse während Eurer Sprachreise. Waren Eure Gastgeber nett? Welche interessanten Orte habt Ihr besucht? Welcher Song war beim Karaoke Eurer Favorit? Konntet Ihr dem Unterricht gut folgen? Habt Ihr neue Freunde kennen gelernt? Schreibt über alles, was Euch einfällt, achtet aber darauf, dass Ihr fair schreibt und niemanden beleidigt. Schön wäre auch, wenn Ihr mehr als nur ein zwei Sätze schreibt. Artikel mit Schimpfwörtern werden nicht veröffentlicht.
Wenn Ihr Euren Sprachreisebericht veröffentlichen wollt, dann könnt Ihr hier Euren Sprachreisebericht einsenden. Nach der Überprüfung durch unseren Administrator wird Euer Sprachreisebericht dann auf dem Blog veröffentlicht.
Am Samstag, 02.09.2006, 14 Uhr. ging unsere Englandfahrt endlich los. Die meisten von unseren Schülern waren nervös und aufgeregt. Die Fahrt bis nach Bournemouth in Südengland sollte rund zwanzig Stunden dauern. Am Sonntagmorgen kamen wir gegen Mittag in Bournemouth an. Unsere englische Betreuerin der Cavendish School nannte uns die Namen unserer Gasteltern, die uns auf dem Parkplatz abholten.
Den Sonntag verbrachten wir gemeinsam mit den Gasteltern. Wir konnten uns ausruhen, die Stadt besichtigen oder an den Strand gehen. Am Abend gab es dann das erste englische Dinner. Den einen schmeckte es, anderen eher weniger.
Am nächsten Morgen ging es dann in die Cavendish School of English. Wir wurden in vier verschiedene Klassen aufgeteilt und jede hatte einen Lehrer, die sehr nett waren. Am frühen Nachmittag hatten wir Freizeit.
Nach dem Dinner fuhren wir noch einmal an den Strand. Einige gingen sogar noch baden, andere bummelten am Strand entlang. Als uns Rolf, der Busfahrer von Bus 1 zu unseren Gastfamilien fuhr, machte er Musik an und alle sangen und klatschten begeistert mit, so gab es am ersten Abend gleich noch eine kleine “Bus-Party”.
Am Dienstag fuhren wir mit dem Boot und wer wollte konnte in Bournemouth mit dem Speedboot auf das Meer hinaus fahren. Am Nachmittag unternahmen wir eine Exkursion nach Stonehenge und zur Cathedrale von Salisbury. Nach dem Abendessen bei den Gastfamilien ging es noch einmal in die Schule zum Karaokesingen. Das Singen war sehr witzig und alle Songs wurden begeistert mitgesungen. Einige Schüler tanzten sogar.
Der Mittwoch begann schon zeitig am Morgen. Nachdem wir an der Schule unsere Guides aufgesammelt hatten, fuhren wir nach London. Dort angekommen gab es erst einmal eine Stadtbesichtigung mit unseren Bussen. Danach hatten wir bis zum Abend Freizeit und wir konnten in kleinen Gruppen die Stadt erkunden und uns ansehen was wir wollten. Es ging keiner verloren und wir konnten pünktlich wieder nach Bournemouth zurückfahren. Den Tag in London fanden wohl alle am besten und werden ihn wohl noch lange Zeit in Erinnerung behalten.
Die Exkursion am Donnerstag ging nach Portland, Weymouth und Lulworth Cove. An allen drei Orten war die Landschaft traumhaft. In Portland konnten Hühnergötter gesammelt werden. In Weymouth durften wir an den Strand gehen oder shoppen und in Lulwoth Cove machten wir eine kleine Wanderung an der Küste entlang. Wir genossen den letzten Tag in England noch einmal richtig. Am Abend gingen wir ein letztes Mal an den Strand oder in die Stadt.
Am Freitagmorgen wurden unsere Koffer in den Bus geladen und jeder verabschiedete sich von seiner Gastfamilie. Adressen wurden getauscht. Fast alle waren zufrieden mit ihren Gastfamilie gewesen. Danach gingen wir noch einmal zum Unterricht. Gegen 13 Uhr begann auch schon unsere Heimreise. Auf der Fähre standen viele Schüler an der Reeling und genossen einen letzten Blick auf die Küste Englands, die in das fabelhafte Licht der untergehenden Sonne getaucht wurde.
Bei unserer ersten Pause in Deutschland mussten wir dann schweren Herzens Abschied nehmen von unserem Busfahrer Rolf, der uns so sicher durch England gefahren hatte. Natürlich danken wir ihm auch dafür und für die gute Stimmung, die es letztendlich durch ihn und seine CDs gab. Bus 2 hatte in Egbert ebenfalls einen tollen Busfahrer gehabt.
Am Samstag den 9.9.2006 um 11 Uhr waren wir dann endlich, müde, aber glücklich, in Weißig. Die Woche war eigentlich viel zu schnell vergangen und wir hätten gerne noch mehr von England kennen gelernt. Es war ein sehr schönes Erlebnis für alle.
Zum Schluss möchten wir noch unseren beiden Englischlehrerinnen Frau Klinger und Frau Kirfe-Eißner danken, die diese Reise mit Panke Sprachreisen organisiert und mit uns durchgeführt haben und unseren Begleitpersonen Frau Kehrer und Frau Schubert. Ein großes Dankeschön möchten wir auch an die Busfahrer Rolf und Egbert aussprechen. Sie haben uns immer freundlich und sicher auf dieser langen Fahrt betreut.
Copyright © Schülerzeitung der Mittelschule Dresden (Ina Schmidt Klasse 10a)
Von strahlendem Himmel konnte man am Samstag, den 1.10.2005, nicht unbedingt sprechen. Die dunklen Wolken kündigten Regen an. Doch was interessiert das, wenn man in einem Bus nach England sitzt? Dieser fuhr gegen 14:30 Uhr vom Körnerplatz los. An Bord: der Busfahrer, Herr Raasch, Frau Bindig, Frau Schindler und 31 Schüler der zehnten Klassen. Alle freuten sich auf das schöne Reiseziel. Auf dem Weg gab es eigentlich nicht so viel Interessantes zu sehen, außer Landschaft und Gewerbegebiete. Kleine Höhepunkte waren jedoch die Überquerungen von einigen Flüssen, z.B. des Rheins. Die Strecke führte uns übrigens von Döbeln über Leipzig, Flughafen Halle-Leipzig, Magdeburg, Hannover nach Dortmund, wo der Busfahrer ausgetauscht wurde. Der neue würde uns nun bis zur Rückreise begleiten. Bei Lille erreichten wir Frankreich. Die Durchfahrt bis nach Calais war ziemlich kurz. In der Hafenstadt wurde die Passkontrolle durchgeführt, bevor wir mit dem Bus auf die Fähre “Pride of Canterbury” auffuhren. Unterwegs mussten die Uhren um eine Stunde zurück gestellt werden, da wir in die Westeuropäische Zeitzone eintraten. Die Lichter Dovers stachen durch die dunkle Schwärze der Nacht, als wir die Insel erreichten und mit dem Bus in Richtung Bournemouth fuhren. Das Wetter war weitaus besser als erwartet, denn die Sonne strahlte über einem blauen Himmel. Ankunft in Bournemouth. Das für englische Verhältnisse kleine Städtchen, welches jedoch rund 155.000 Einwohner und in etwa die Größe Chemnitz´ hat, bot einen hübschen Anblick. Zuerst hielten wir mit dem Bus im King´s Park, wo Jackie, eine Mitarbeiterin der Reisefirma Panke Sprachreisen, uns über wichtige Verhaltensweisen instruierte und die zugeteilten Familien bekannt gab. Diese erschienen bald und holten ihre Gastkinder ab. Freizeit war für diesen wunderbaren – und seinem Namen alle Ehre machenden – Sonntag angesagt. Zuerst machte man sich mit der Familie bekannt, dann unternahm man etwas in der Stadt. Beinahe allen in unserer Gruppe fiel es leicht, mit den Gastgebern zu kommunizieren. Und die meisten von uns waren auch mit ihnen zufrieden – zumindest, wenn sie warmes Essen bekamen und die gesamte Inneneinrichtung nicht vollständig rosa war. Wir Englandreisenden waren um das Zentrum von Bournemouth verteilt und so musste der Reisebus jeden Tag eine bestimmte Strecke abfahren, um uns aufzusammeln und abends auch wieder abzusetzen.
Am Montag ging es um 9:15 Uhr erstmal zum Speedboattrip. Anwesend war auch die zweite deutsche Reisegruppe aus Dömitz. Zwar machte sich niemand vor Angst in die Hose, dennoch war der Ritt auf einem 900PS-Boot alles andere als eine Kaffeefahrt. Mit unglaublicher Geschwindigkeit raste das kleine Schiff, mit dem jeweils immer 12 Personen fuhren, über den Kanal, vollführte dabei harte Kursänderungen und sprang über Wasserwellen. Nach dem alle – merkwürdigerweise ohne nass zu werden – kräftig durchgeschüttelt aus dem Boot ausgestiegen waren, ging es zur Cavendish School of English, unserer Schule in Bournemouth. Unsere Gruppe wurde aufgeteilt in zwei Klassen. Die Lehrerinnen steigerten in den sechs Stunden langsam den Schwierigkeitsgrad, gestalteten den Unterricht aber insgesamt locker und lustig. Gegen 17 Uhr wurden wir zum Essen bei unseren Gastfamilien abgeliefert, denen wir gleich wieder einiges zu erzählen hatten. Zwei Stunden später saßen wir schon wieder in der Schule – diesmal zum Karaoke. Anfangs waren wenige begeistert, doch die Showeinlagen a la “We will rock you” heizten mächtig ein. Selbst Herr Raasch bewies sein Singtalent. Einige waren fast so gut wie die Originale. Müde, aber gut drauf, wurden wir gegen 22 Uhr daheim abgeliefert. Der Dienstag war der Geschichte gewidmet. Unser erster Guide (Führer), Peter, erzählte uns davon, dass Bournemouth erst vor rund 150 Jahren von einem englischen Soldaten gegründet worden war. Poole, der Nachbarort, ist dagegen schon ein wenig älter. Stonehenge, ca. 5000 Jahre alt, war ein Blickfang. Im Angesicht der mächtigen Monolithen (Steinhaufen) fragte man sich, wie die Urmenschen es fertig gebracht hatten, dieses erste Observatorium der Welt zu bauen; die mächtigen Steine aus weitentfernten Gebieten, wie z.B. Wales, hierher zu befördern. Nach dem Rundgang (und Souvenirshopping), fuhren wir nach Salisbury. In der monumentalen Kathedrale erhielten wir interessante Informationen über die Magna Carta, der ersten Verfassung der Welt. Der gotische Bau selbst bietet einen beeindruckenden Anblick. Die Stadt selbst entspricht, wie auch Bournemouth, dem typischen englischen Baustil. Rote Backsteinhäuser bestimmen das Bild; Fachwerkhäuser sind eher selten. Shoppingtime! Und das auch noch am Markttag! Gegen 13:30 Uhr ging es wieder nach Bournemouth, wo wir den Film “Terminal” mit Tom Hanks im schuleigenen Kino (Ja, so etwas haben die wirklich!) anschauten. Natürlich auf Englisch. Doch selbst die besten Englischschüler hätten den Film ohne die (englischen) Untertitel wohl nicht ganz so gut verstanden. Rund zwei Stunden später konnten wir uns wieder den kulinarischen Genüssen der Briten hingeben. Dinnertime in der Gastfamilie. Entgegen den Erwartungen waren die meisten wirklich mit ihrem Essen zufrieden, auch, wenn sie manchmal nicht wussten, was sie da eigentlich aßen. Abends ging es dann noch mal zum Bowling – und danach zum Shoppen in Tesco – einem großen Supermarkt. Das Leuchten der Stadt bei Nacht war zauberhaft. Kurz vor zehn waren wir dann wieder zu Hause. Man ging bald zu Bett – denn schließlich stand am nächsten Tag London an!
7:30 Uhr wurden wir daher am Mittwoch abgeholt. Guide an diesem Tag war die junge Hilda. Sie erzählte uns alles Wichtige über London, während wir dorthin unterwegs waren. So gibt es in der englischen Hauptstadt nur noch ein einziges Holzhaus, da seit dem Great Fire (Großes Feuer) von 1666 nur noch nichtbrennbare Materialien verwendet werden. Zuerst fuhren wir mit dem Bus durch die Stadt. Und da kam der Moment. Der Augenblick, indem wir die Themse überquerten – und die Tower Bridge erblickten! Vom in der nähe liegenden Tower sah man nur die obersten Spitzen. Wir wurden in der Nähe des Trafalgar Square entlassen, in Sichtweite des Millenium Wheels, des größten Riesenrades der Welt, welches ziemlich langsam läuft und niemals hält. Einige folgten unseren drei Lehrern auf der vorgeschlagenen Besichtigungtour. Zuerst ging es in Richtung Westminster, wo sich die Houses of Parliament und der Glockenturm mit Big Ben befindet. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Haus des Premierministers vorbei und wunderten uns über Menschenauflauf und Polizei. Später erfuhren wir: Unser Ministerpräsident Milbradt stattete Tony Blair einen Besuch ab – zur Feier des Tages der Sachsen in England! Der Turm von Big Ben ragte mächtig und erhaben in den wolkenbedeckten Himmel hinein, ließ uns gar seinen Gong erhören – und Frau Bindig konnte keine Fotos mehr machen, weil der Akku ihrer Kamera leer war! Beim Westminster Abbey, einer schönen, großen Kathedrale, war Gruppenfoto angesagt. Auf dem Weg zum James Park wie auch in ganz London begegneten uns überall die typischen Taxis und Busse – in verschiedenen Variationen. Alt und neu, schwarz, rot oder sogar bunt – der Realität gewordenen Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Der Park war ein hübsches Reservoir an Tieren, bot viel Eichhörnchen, Enten und Pelikane. Wahrhaft majestätisch erhob sich der Buckingham Palace vor uns. Zum Schutz vor aufdringlichen Touristen (wie wir es natürlich nicht waren) steht ein Zaun drum herum. Davor ist ein großer Brunnen, das Queen Victoria Monument. Am Trafalgar Square verwehte es unsere kleine Gruppe in alle Shops, pardon – Windrichtungen. Das Geld entwich schneller dem Portemonaie als erwartet, doch die Souvenirs bettelten förmlich darum, gekauft zu werden. Nach einigen Stunden Frei- bzw. Geld-aus-dem-Fenster-werfen-Zeit trafen wir uns alle am Ausgangspunkt wieder und verließen die Stadt, in der die Geschicke eines Empires geleitet werden, sodass wir ca. 21 Uhr zu Hause waren.
Donnerstag war der letzte volle Tag. Der letzte Guide war Steven, ein freundlicher Herr in besten Jahren. Wir spazierten am Strand von Portland und suchten dort nach Hühnergöttern. Nun, es wurde auch ein Krebs gefunden. Das kleine Städtchen Weymouth verzauberte durch seine hübschen Gassen und kleine Museen. Auch hier gibt es eine Hebebrücke, auch wenn diese ein wenig kleiner ist als die Tower Bridge. Am weiten Strand gab es viele Muscheln und man genoss Ruhe und Entspannung. Es folgte eine Wanderung an der Steilküste von Lulworth, angeführt von Marlene aus der 9c. Durch sie erreichten wir sicher Lulworth Cove, eine durch Jahrmillionen währende Prozesse geformte Bucht. Der Horizont reichte nicht besonders weit übers Meer hinaus. Grund: starker Nebel (typisch England!). Auf dem Rückweg gab es noch mal ein paar schöne englische Dörfchen zu sehen und Steven erzählte von der Entstehung der ersten Gewerkschaft. Und davon, wie früher das Todesurteil vollstreckt wurde: Man wurde an einem Pfahl festgebunden. Ein Feuer wurde davor entzündet, doch man verbrannte nicht. Stattdessen wurde einem der Magen herausgeschnitten – und das bei lebendigem Leib. Dann wurden noch Arme und Beine abgerissen. Und als schließlich der Kopf abgesäbelt wurde, starb man. Noch jemand Lust zu essen? Nach kurzem Aufenthalt daheim wurde in der Schule eine Bingo und Quiznacht veranstaltet. Am nächsten Morgen mussten wir uns dann leider verabschieden. Vier Stunden Schule standen noch an, bevor es zurück ging – nach Hause. Während wir mit der “Pride of Calais” den Kanal Richtung Frankreich überquerten, begegnete uns die “Pride of Canterbury” wieder. Back in Germany erfolgte der Busfahreraustausch in Dortmund, bevor es weiter Richtung Döbeln ging.
Wir alle hatten und haben viel zu erzählen von einer schönen Reise, die wir nie vergessen werden. Wir danken unseren tatkräftigen Begleitern Frau Schindler, Frau Bindig und dem sangesstarken Herrn Raasch für ihr Beisein, unseren Gastfamilien für die freundlich Aufnahme, Verpflegung und Unterkunft, der Sprachreisefirma Panke samt Cavendish School of English und allen weiteren Beteiligten. Und Mitleid für die, die nicht mitfahren konnten, haben wir natürlich auch.
Auszug aus der Schülerzeitung der Körnerplatzschule Döbeln
11.11.2000, Hildburghausen, Regelschule I – 36 Schüler und zwei Englischlehrerinnen warten gespannt und mit Reisetaschen beladen vor dem Schulgebäude in der Waldstraße.
Aber nicht etwa auf die Faschingseröffnung, sondern auf den Beginn ihrer Sprachreise.
Englischunterricht mal anders war die Devise und wo kann man besser Englisch lernen, als in Großbritannien selbst. Und so starteten wir am Nachmittag des 11.11. zu einer langen, aber erfolgreichen Reise nach Bournemouth in Südengland.
Am Ziel angekommen, erwarteten uns bereits unsere Gasteltern, bei denen wir zu zweit, zu dritt oder auch zu viert wohnten. An unserem ersten Tag erholten wir uns von der anstrengenden Reise und führten erste englische Gespräche mit unseren host families. Und wirklich – sie verstanden uns und wir sie. Das war schon die erste tolle Erfahrung.
Der nächsten Tag begann mit 6 Stunden Englischunterricht in zwei verschiedenen Sprachgruppen und am Nachmittag erkundeten wir die schöne Küstenstadt Bournemouth. Der Abend hielt für uns eine Karaoke- Veranstaltung bereit, bei der einige Mutige ihr sprachliches und musikalisches Können unter Beweis stellten.
Am Dienstag hieß es dann Portland und Weymouth erkunden und abends tauschten wir unsere Eindrücke im Tower Park aus, wo wir nebenbei noch die verschiedenen Attraktionen nutzten.
Dann kam der wohl aufregendste Tag – die Fahrt nach London. Schon so viel hatten wir im Unterricht von dieser Stadt gehört und nun konnten wir Big Ben, Trafalgar Square, Tower u.v.a. live besichtigen und die Stadt der Städte einmal selbst erleben. Wir nutzten die wenigen Stunden hier und ließen uns von London und seinen Sehenswürdigkeiten beeindrucken.
Am Donnerstag stand Stonehenge, ein wahrhaft mystischer Ort, auf dem Plan. Man musste nicht lange auf die Steine schauen, denn schon im Vorbeigehen spürte man ihre geheimnisvolle Ausstrahlung. Anschließend besichtigten wir noch die höchste Kathedrale Europas in Salisbury, in der sich die Magna Charta, die erste Verfassung der Welt, befindet. Am Abend, nachdem wir bei unseren Gasteltern Kraft getankt hatten, sahen wir uns den englischen Film „The Wedding Singer“ an, trotz der englischen Sprache gut zu verstehen und vor allem mit Happy End.
Am nächsten Tag konnten wir unser neu gewonnenen Kenntnisse im Englischunterricht noch einmal unter Beweis stellen und dann hieß es Heimfahrt nach Deutschland.
Als wir am 18.11. früh morgens wieder vor unserer Schule standen, waren wir uns alle einig:
Das war Englischunterricht, den wir bestimmt nicht vergessen werden, weil er uns die englische Sprache und Kultur ein großes Stück näher gebracht hat und außerdem eine gute Vorbereitung auf das Jahr der Sprachen 2001 war.
Unser Dank gilt an dieser Stelle dem Reiseveranstalter „Panke Sprachreisen“, unseren beiden Englischlehrerinnen Frau Schubert und Frau End sowie dem netten Busfahrer Renè Gürtler vom Reisedienst Westprignitz, der uns mit viel Humor und wertvollen Tipps durch England befördert hat.
Copyright © Schülerzeitung der Staatlichen Regelschule I Hildburghausen
Vom 17. – 24. Juli 1999 weilten 55 Schüler und 4 Lehrer unseres Gymnasiums in Bournemouth an der Südküste Englands. Ziel war es, die Sprachkenntnisse zu verbessern und natürlich Land und Leute näher kennenzulernen.
Dazu dienten vor allem der Unterricht in der Sprachschule PANKE , aber auch die Unterbringung in englischen Gastfamilien. Darüber hinaus sorgten viele Ausflüge für gute Laune und Abwechslung. Hervorzuheben ist sicher die Fahrt nach London mit Sightseeing – Tour und Zeit zum Shopping sowie Erkundungen “auf eigene Faust”. Aber auch die Fahrten nach Stonehenge, Salisbury, Portland und Weymouth waren beeindruckend.
Am Abend sorgten Karaoke , Kino, Feuerwerk und Besuch eines Vergnügungsparks dafür, dass keine Langeweile aufkam. Die Reise war sowohl für Schüler als auch für die begleitenden Lehrer ein tolles Erlebnis , bleibt zu hoffen, dass es uns gelingt, diese Unternehmung an unserer Schule zu einer Tradition werden zu lassen.
Copyright © Christian-Weise Gymnasiums Zittau
